Radiodays - Der Wiener Radiohersteller MS Austria - MS Rotpunkt aus 1947/1948*

MS-Rotpunkt U 448 Röhrenradio aus Wien 1948

Bild: Der bisher (August 2022) einzig bekannte MS-Rotpunkt Austria U 448 Radioempfänger aus der Saison 1947/48; ©Bild freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Elektronikmuseum HTL Wien Donaustadt/Redaktion Radiobote

Einleitung:

Wie schon öfter zuvor ließ ein jüngstes Online Inserat auf dem Österreichischen Anbieterportal Willhaben, angeboten vom lokalen Sammlerkollegen Herrn W., meine Aufmerksamkeit auf einen mir bisher unbekannten, Marke >MS Rotpunkt< Röhrenradio lenken.

Es stellte sich schon bald heraus, dass der Hersteller nicht nur mir unbekannt war, sondern er tatsächlich ein noch bisher weißes unbeschriebenes Blatt in der Radioszene darstellt.

Womit zugleich wieder der Beweis erbracht ist, das auch 2022 noch so manche Marke, Hersteller und Gerätetype im Verborgenen schlummert um früher oder später als "Schatz der Erkenntnis" für uns "Radioten" geborgen zu werden.

*Anmerkung: Der Autor macht sich keine Markennamen oder Bezeichnungen, Logos etc. zu eigen und verweist ausnamslos auf den/die jeweiligen Rechteinhaber. Namen, Marken und Bezeichnungen sowie historische Zusammenhänge werden nur in erklärender, technikgeschichte forschender Weise soweit es für den Text und das Verständnis erforderlich ist verwendet.


Übersicht:

  1. Einleitung
  2. Das Umfeld
  3. Zum Gerät, dem U 448
  4. Zum Markennamen
  5. Die Marke MS-Rotpunkt
  6. Geschichtlicher Rückblick
  7. Funktechnik in der A4 (V2)
  8. Wolman-Dopplerfrequenzverfahren
  9. So sahen die Ortler Geräte aus
  10. Das Ende des 2. Weltkriegs
  11. Der Neuanfang
  12. Die Radiomodelle von MS-Rotpunkt
  13. Quellen & Literatur
  14. Lesetips

Das Umfeld:

1948, die Gerätetype U 448 läßt auf einen Fertigungsbeginn 1947 schließen, war in Österreich die Zeit, als es langsam anging die gröbsten Wirren des zweiten Weltkrieges soweit zu konsolidieren, sodas ab 1948 die schon aus der Vorkriegszeit bekannte namhafte und exportorientierte österreichische Radioindustrie, beginnend mit ersten Gemeinschaftssupern und anderen Modellen, anfing ihr vorübergehend verlorenes Terrain wieder zurückzuholen.

Dies führte zu einem entsprechenden Wettbewerb, der, und es genügt ein Blick in die Zeilen unten bzw. auf ein Bild des Radiochassis, wonach man sich erklären kann, dass diese Art der zudem hochwertigen Kleinserien Manufaktur Fertigung nicht rationell genug sein konnte.

Folglich bot der Zeitraum der Jahre 1945 bis 1948 eine Ära für bisher nicht in der Heimkonsumenten-Radiobranche bekannter Entrepreneure die somit Experimente mit Kleinserien, Notradios wie auch Einzeltypenfertigung, Bastlerlösungen und Instandsetzungen mit Röhrenumsockeln etc. am Vorkriegsradiobestand durchführten und auch entsprechend bewarben.

Dieser Beitrag beleuchtet einen dieser kurzzeitigen Anbieter aus dem Wien der Nachkriegszeit stammend.

Gemäß [5] hatte Österreich einen Jahresradiobedarf von 100.000 Rundfunkgeräten (1948).

Denn nicht nur in der Kriegszeit selbst gingen Geräte verlustig, auch die Nachkriegszeit brachte mit Requirierungen der Besatzungsmächte aber auch der Mitnahme von Geräten durch DP's Displaced Persons, also Personen die nicht auf österreichischen Boden beheimatet waren und weiter Heimwärts zogen einen entsprechenden Abfluß.

Hinzu kam die stetige Überalterung des Vorkriegsbestandes und die Schwierigkeiten in der Ersatzteilbeschaffung, insbesonders wenn es um Röhren mit höherem Verschleiß wie den Gleichrichter- und Endröhren ging.

Systembedingt waren davon u.a. die massenhaft verbreiteten DKE's Deutschen Kleinempfänger betroffen.

Die industriellen Radio Modelle der Saison 1948/49 waren dann die ersten neuen aus der nunmehrigen Friedensfertigung wie zudem der Einsatz der ebenso neuen Rimlockröhrenserie zeugt.

Zuvor wurden der Not gehorchend vielfach Restbestände an Wehrmachtsmaterial etc. mit einfachen Schaltungen als Ersatzfertigung aufgebraucht.


Zum Gerät, dem MS Rotpunkt U 448:

Das Gerät, macht einen schlichten, jedoch handwerklich sehr soliden Eindruck.

Dies gilt gleichermaßen für das Gehäuse wie auch dem inneren Chassisaufbau der dem Schaltungsprinzip des Superhets folgt.

Die beleuchtete Skala wie auch das Lautsprecherabdeckstofffeld sind schön gestaltet. Vielleicht einen Hauch zu wulstig, zu dick eingerahmt was aber eine reine Frage des Geschacks wäre.

Neben den drei angeführten Frequenzbändern, LW/MW und KW vom ca. 20 bis zum 50 m Band, ist auch das Markenlogo >MS Austria< mittig angebracht.

Sowie ein markanter roter Punkt als Markennamen Identifikation unten links.

Die Skala wird sich auf die Zeit vor dem Kopenhagener Wellenplan von 1948 beziehen und führt nachvollziehbarerweise auch die damaligen Besatzungssender wie RWR unseres Landes an.

Den Grundtyp der Skala kennen wir zudem vom Wiener Radioskalen Hersteller "SM" Skarits Matthias. Siehe dazu die Quellen & Verweise.

Die Abstimmfrequenzanzeige erfolgt per Propellerskala wie wir es vom Stile des Philips Zwergsupers der frühen 1940er Jahre kennen.

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Bild: Die Skala im Detail

Drei symmetrisch angeordnete Drehknöpfe an der Front deuten auf die Funktionen Lautstärkeregler kombiniert mit dem Ein/Ausschalter, Bandumschalter sowie der Senderabstimmung hin.

Seitlich links befindet sich noch ein Potentiometer für eine Klangregelung.

Ein magisches Auge, höchstwahrscheinlich eine UM4 macht das Radio in jedem Fall zu einem vollwertigen Apparat jener Zeit.

Bestückt ist das Gerät mit gesamt fünf Röhren, was obligatorisch in der Zählung die Gleichrichterröhre abgezogen, eben einem 4 Röhrengerät entsprach. Daraus dürfte sich auch die 4 in der Typenbezeichnung begründen.

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Bild: Blick auf das Chassis von hinten

Eine Originalbestückung angenommen, weist die UBL1 als Marke Triotron Röhre ausgeführt, die Detektor-Gleichrichtung und dem L Pentodensystem für die Verstärkung aus.

2 x UCH4 dient als Mischer, Oszillator, ZF Verstärker und NF Verstärker.

Eine UY1N als Einweggleichrichter.

Kondur Kondensatoren sind nichts ungewöhnliches und lassen auf eine lokale Bauteileversorgung schließen. Ebenso die roten Widerstände von SATOR, sowie vermutlich auch von Ingelen stammend, die lt. BIOS Report unmittelbar nach dem Krieg bereits in der Lage waren Kohleschichtwiderstände zu fertigen.


Die Radioschaltung

Inwieweit die Schaltung selbst eine Eigenentwicklung darstellt bleibt fraglich.

Der Röhrensatz UCH4, UCH4, UBL1, UY1N und UM4 findet sich in vielen Geräten der Saison.

So auch in österreichischen, wie denen von C&N Czeija, Nissl & Co , mit dem Model Standard Hekaphon Super 311-1, zudem recht ortsnah ebenso in Wien 14 angesiedelt.

Hinzu kommt ein "Brillant M49 Bausatz mit UM4" angeboten von Zehetner als mögliche (Teil-)Vorlage.

Weiters kommen dazu Eumig, Horny, Zerdik, Siemens und Ingelen 49-5GW, wobei letzterer auch optisch eine relativ ähnliche Aufmachung aufweist.

Fertigspulen der Marke Stefra (Rudolf Franek) im Alu Becher bekräftigen den lokalen Materialbezug.

Ein permanentmagnetischer Rundlautsprecher der Marke REHO mit Staubschutztuch wie auch ein Isolierschlauch des Kabelstranges beim magischen Auge sind ein weiteres Indiz für eine solide durchdachte Fertigung.

Eine per Bleistift handgeschriebene >14< am Chassis könnte man als Serien- bzw. Fertigungsnummer durchgehen lassen. Zur möglichen Verbreitung noch später mehr.

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Bild: Chassis von unten. Teilweise vermutlich nicht mehr Originalbestückung

Auch die Rückwand wirkt aus einem Guß mit zwar wenigen aber ausreichenden Beschriftungen für Marke und Type sowie den Anschlüssen.

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Bild: Rückwand des Geräts

Ein Blick auf das Chassis verrät uns, das sich hier Metallhandwerker "austoben" durften.

Der augenscheinlich getriebene hohe Aufwand um alleine den Zweifach Drehkondensator zu bauen läßt auf entsprechende Fertigkeiten schließen. Auch dazu noch später mehr.

Ebenso die Bananenanschlußbuchsen für Antenne/Erde sowie Phono wirken wie aus einem Stück gedreht und sind nicht mit den sonst üblichen eingenieteten dünnen Messingfahnen vergleichbar.  

Inwieweit die am vorliegenden Gerät nicht vorhandenen Abschirmbecher bei den beiden ZF Bandfiltern "serienmäßig" bereits fehlten oder nicht bleibt noch im Dunkeln.

Der Zeit geschuldet ist das Gerät in Allstromausführung gefertigt, was einen flexibleren Verkauf quer durch Wien mit seinen damals je nach Bezirk gemischten Gleichspannungs-oder Wechselspannungsnetzen entgegen gekommen sein wird.

Zudem wurde der Aufwand wie auch die Kosten eines Transformators eingespart.

Der rückseitig angebrachte Spannungswähler wirkt ebenso auf Höhe der Zeit.

 

Besagtes Radio dürfte wie dem Autor auch von anderen physisch wie auch virtuell untersuchten Geräten bekannt ist, und wie das Wasserabziehbild auf der Rückwand belegt, seinen Weg in die Reparaturwerkstätte der Firma "Radio-Elektro-Schallplatten Spielauer in Wien 3", gefunden haben.

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Bild: Wasserbild "Radio Spielauer"


Vermutungen zum Markennamen:

Der Name bzw. das Markenzeichen "Rotpunkt" findet sich zeitgleich in der Literatur parallel zum Radio für Produkte der Marke "MEM Rotpunkt" und deren Zahnpasta wie auch Lavendelseifen sowie anderer Pflegemittel.


Ebenso gab es "Das Rotpunkt Magazin" auf Radio Wien zu hören.

Inwieweit "Rot" von dem Wiederauferstehen der österreichsischen Sozialdemokratie abgesehen, im Volksmund stets "die Roten" genannt, in den ersten Nachkriegsjahren eher noch mit dem Sowjetkommunismus prägend durch die sowjetische Besatzungsmacht assoziert wurde bleibt im Raum stehen.

Dazu allemal passend das einstige Ausstellungsthema "Rot in der russischen Kunst".


  Es liegt als unbestätigte Vermutung die Möglichkeit im Raum, angelehnt an die Deutsche Marke Blaupunkt, nunmehr mit einem solchen >roten Punkt< auf ebensolche geschäftliche Glücksuche zu gehen.

Frei nach deren späteren Werbeslogan: "Nur ein Punkt, aber der macht der Unterschied".

Exkurs: Ein Witz über deren Werbung unter Fachkollegen in den 1980er Jahren: "Jetzt reden die sich schon auf den Punkt aus" (© Josef W.).

Der Kunde mag möglicherweise eine vermeintliche Nähe zur Qualiät zu den als Marke bekannten Blaupunkt Ideal Geräten mental hergestellt haben was womöglich auch beabsichtigt war.

Inwieweit dies Blaupunkt wusste und gefallen hat, und diese Namensähnlichkeit in der gleichen Branche toleriert hat bzw. akzeptieren musste steht auf einem anderen Blatt.

Gegen diese Theorie spricht, wonach 1947/1948 für österreichische Käufer der deutsche Markenname Blaupunkt sicher noch nicht so präsent war und originär lokale Erzeugnisse, allen voran aus dem Philips Konzern die Wohnstuben prägten..

Das wurde anders als viele Jahre später, im speziellen den Blaupunkt Autoradiogeräten auch in Österreich die Marke Blaupunkt sehr stark vertreten war.

Mit etwas Phantasie, zugegeben, so mancher Radio sah damals relativ ähnlich aus, glaube ich auch das Radiomodell Blaupunkt 5GW646 und weitere Typen in den Äußerlichkeiten des Rotpunkt's mit leichten Modifikationen zu erkennen.

Blaupunkt 5GW646

Bild: Stand ein echter Blaupunkt als möglicher Modellpate?


Fakten zum Namen und der Marke MS Rotpunkt

MS steht für >Medek und Schörner<, einem Unternehmen mit Sitz in der Kuefsteingasse 32, 1140 Wien.

Werbeschaltungen der späten 1940er Jahre sprechen dabei von "einer Fabrik", in der die Geräte zudem "am billigsten" direkt bezogen werden können.

Was mehr als erstaunlich ist, und es passt wohl deshalb so gut zu dem obig beschriebenen hohen mechanischen Aufwand, das ist der Umstand, dass es die Firma heute 2022 noch immer gibt.

Lt. WWW führt an immer noch gleicher Adresse in Wien 14, die "Medek & Schörner Beteiligung GmbH" an.

Das Familienunternehmen, nach eigener Beschreibung "Weltmarkführer in Sachen Kabelbedruckungsmaschinen", fertigt im nördlichen Niederösterreich in der Dr.-Karl-Renner-Straße 9-11, 2203 Großebersdorf.

Das weitere darf als Erfolgsgeschichte eines sonst in der Öffentlichkeit eher unbekannten soliden Langzeitunternehmen bis in unsere heutige Zeit gelten was aber ohnehin auf deren Website entsprechend ausgeführt ist.


Geschichtlicher Rückblick:


Die erste Unternehmergeneration begann dabei im Jahre 1929 als >Werkstätte für Präzisionsmechanik<, gegründet von Josef Medek und Gustav Schörner I.[4]  Lehmann Eintrag aus 1931 [19]  
  Mit 2. Oktober 1929 meldete Hr Medek seinen "Druckknopfschalter" der einfach und billig herzustellen sei zum Patent an [24].  
Im Lehmann Adressanzeiger von 1932 findet sich erstmals das Unternehmen angeführt [19].  
  Es folgte in dieser Zeit am 10. August 1932 eine Patentanmeldung auf einen "Selbstkassierer" - einen selbstkassierenden Warenverkaufsautomaten [23]  
  So wurden in den 1930er Jahren, sei es als überzählige Auftragsware bzw. in eigenem Auftrag erfolgter Fertigung (siehe Patent oben), gemäß dem "Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe)" vom 3. September 1933, >5000 Druckknopfschalter nebst diversen Material<, angeboten.

Hier wurde unter der Adresse Bonygasse 30, Wien 12, offeriert und damit wären wir zumindest schon einmal im elektromechanischen Bereich angelangt, einer Stufe weiter denn der reinen "Präzisionsmechanik".

 
1937 lt. Lehmann noch firmierend unter Bonygasse 30, Wien 12.  

1938 Eintrag im Telefonbuch mit dem Geschäftsfeld: >Automatenbuffet-Einrichtungen und alle Warenautomaten< bereits firmierend in der Kuefsteingasse 32 [20].
Zuvor (1937) war an dieser Adresse hier eine Feintuchfabriksgesellschaft m.b.H.[19]
 
Lehmann Eintrag 1938 in Wien 13 (heute 1140 Wien - geänderte Bezirksgrenzen)  
  [21] führt für 1942 die Gesellschaftsform einer OHG an.  
     
  1959-1961 gibt der Report [22] MS als einer von sieben Automatenherstellern in Österreich an. Das gesamte Markvolumen aller Anbieter scheint dabei sehr bescheiden gewesen zu sein (5%). MS teilt sich den Inlandsfertigungsmarkt mit einem weiteren Wettbewerber für Automatenbuffets. Insbesondere das "Design" wird im Vergleich zu den Importgeräten als als wenig fortgeschritten angegeben.  
     

 

Die (Radio- und Funk-)Geschichte des Unternehmens kann anhand von im Internet frei zugänglicher Quellen sowie Fachliteratur zumindest teilweise recherchiert werden.

Zudem wurde das Unternehmen im August 2022 eingeladen Erinnerungen bzw. Archivunterlagen aus dieser Radiozeit freundlicherweise der Redaktion des Radioboten zur Verfügung zu stellen.

Es finden sich in diversen einstigen Österreichischen Tageszeitungen Anzeigen die als Indiz ein wenig die Aktivitäten in ihrer Zeit spiegeln:

 

Radiotechnisch finden wir vorläufig noch keine weiteren Anhaltspunkte.

Dies ändert sich, wohl kriegsbedingt als ein womöglich nunmehr dazu verpflichteter Betrieb, wonach laut >Neues Wiener Tagblatt (Tages-Ausgabe) vom 11. April 1942< gesucht werden:

Betriebsleiter für Drehteilerzeugung, Schwachstromtechniker, Radiomechaniker, Stenotypistinnen, Frauen für leichte Radiomontierarbeiten, Reinigungsfrauen, Tag- und Nachtwächter. Medek u. Schörner, Wien, 14. Kuefsteingasse 32. U 38538.

Um was es dabei geht führt die Quelle [6] an, wo das Unternehmen als Entwickler des Systems "Ortler" genannt wird. Ein spezieller Funksender für Raketen Steuerungen.

Deutlicher wird ein Eintrag auf dem Webportal >Geheimprojekte.at< wo es um Zulieferungen zum Deutschen A4 Programm (V2) gegangen sein soll [13].

[Trenkle 14/S118] benennt als möglichen Hintergrund: ".. da die deutsche Rüstungsindustrie zu Beginn des Krieges bereits mehr als voll ausgelastet war,.... wurde eine Arbeitsgemeinschaft Vorhaben Peenemünde ... gegründet, der die TH Dresden und einige Rundfunkgeräte- und Telefonbaufirmen angehörten..."

 

Ein Exemplar der elektromechanisch arbeitenden Brennkammersteuerung für die A4 finden wir im Bestand des TMW-Technischen Museum Wien [11].

Die hohe Verarbeitungsqualität und Präzision läßt einem einen Augenblick lang den vorsichtig formuliert "kontraproduktiven Einsatz" dieser Waffentechnik bei zudem "nur" einer jeweiligen Einmalverwendung vergessen. Zeitgleich waren diese technischen Entwicklungsstufen die Grundlage für die spätere auch zivile Raumfahrt. 

Gemäß [11- dem TMW] diente diese Steuerung für

"Gyromechanischer Brennschlussgeber der Rakete Aggregat 4 (V2)

Beschreibung

Der Brennschlussgeber wurde auch "I-Gerät" (Integriergerät) genannt. ... Die .. Firma Medek & Schörner war in die Fertigung der Brennschlussgeber für die Aggregat 4 (V2) Rakete im Zweiten Weltkrieg eingebunden. Die Steuerungseinheit der dritten Generation der Aggregat 4-Rakete bestand aus drei Kreiseleinheiten, die die Lage der Rakete über die drei Achsen rein mechanisch bestimmte. Sie war gegenüber funkferngesteuerten Geräten im Vorteil, da sie nicht elektronisch gestört werden konnte. Eine der drei Einheiten war für die Steuerung des Zeitpunktes für den Brennschluss des Raketentriebwerks entwickelt worden. Bei Erreichen einer vorgegebenen Fluggeschwindigkeit wurde die Treibstoffzufuhr des Raketenmotors abgestellt ("Brennschluss") und die Rakete bewegte sich dann ohne Antrieb auf einer ballistischen Flugbahn ins Ziel. ..."

Lesetip: Für eine empfohlene Bilddarstellung siehe den Link beim TMW sowie weiterer zugänglicher Darstellungen der technisch sehr interessanten Konstruktion in US-Online-Raumfahrtmuseen. 

Ohne hier in die bereits im Web sowie sonstiger Literatur in allen Facetten aufgeschlüsselten Fachbereiche der Raketentechnik einzusteigen, gab es neben der, siehe oben, als unempfindlich gegen äußere Einflüsse geltenden mechanischen Steuerung auch eine auf Funkstrahlen aufgebaute Steuerung des Brennschlußgebers.

Lt. [Trenkle 12] führte Wernher v. Braun an, das 1.000 Aggregate ohne Leitstrahl, also rein elektromechanisch gesteuert gestartet wurden.


 

Funktechnik in der A4

Wie zumeist bei den zudem geheimen Entwicklungen des OKH, waren die einzelnen Baugruppen und Systeme mit zudem auch noch wechselnden Codenamen versehen.

Bezeichnungen wie "Ortler", "Ortler II" und "Ortler III" sowie "Papagai" und "Honnef" sind diesen Entwicklungen vorstehend.

Dazu findet sich in [12] der Hinweis, wonach bei MS/Wien sowie Siemens/Berlin von der Type "Ortler IIb" etwa 6.400 Geräte, von der Ausführung "Ortler III" etwa 5.600 Geräte gefertigt wurden.

Weiters heißt es in [12/S133], "das rund 300 Verdoppler in den Monaten Juni bis Dezember 1944" geliefert wurden.

Zu diesem Thema wiederum führt die Deutsche Digitale Bibliothek den Band Fu 13: Verdoppler, Gerät Ortler II, Zeichnungssatz Medek und Schörner, 1942 [8]

sowie den Bd Fu 14: Verdoppler, Gerät Ortler II, Zeichnungssatz Medek und Schörner, 1943

Als Kontext wird das "OKH - Oberkomando der Heeres / Heereswaffenamt mit nachgeordneten Dienststellen >> RH 8 OKH / Heereswaffenamt und nachgeordneter Bereich, Teil 2 >> 4. Teil 4: RH 8-II (10) Abteilung für Sondergeräte (Wa Prüf 11) und Heeresversuchsanstalt Peenemünde (HVP) >> 4.2 Aufbau von Peenemünde, Entwicklung und Erprobung von Raketengerät >> 4.2.5 Hilfs- und Findmittel zu technischen Zeichnungen und Akten der Heeresversuchsanstalt Peenemünde, Einzelzeichnungen >> 4.2.5.4 Zeichnungen und Pausen in Ordnern"[8] angegeben.


Um was ging es dabei in Kurzform?

Während die obig beschriebene Brennkammersteuerung bereits vor dem Start mechanisch voreingestellt werden musste und während des Fluges keine äußere Beeinflussung, auch nicht durch die abschießende Stelle mehr zuließ, so war dies bei der elektronischen Funkfernsteuerung sehr wohl möglich.

Hierzu müssen wir jedoch gedanklich uns bekannte herkömmliche Funkfernsteuerungstechnik die es auch schon im privaten Bereich seit gut 50 Jahren und länger gibt verlassen.

War eine Rakete mit 1500m/s - etwa 4.800 km/h unterwegs, ließ sich eine durch Bedienpersonal veranlasste Steuerung nicht mehr so einfach bewerkstelligen (Optisches Verfahren).

Bild: [15] beschreibt die elektrische Methode mit dem Verdoppler

Um dennoch zu wissen wo und in welchem Zustand sich die Rakete befand, wurden verschiedene Funkleitstrahlsysteme sowie erste Telemetriedatenübertragungssysteme entwickelt die zudem noch vieler Hilfsschaltungen bedurften da die eigentlich dazu benötigten Gleichspannungsverstärker noch nicht verwendungsreif waren.


 

Wolman-Dopplerfrequenzverfahren

Eine dazu entwickelte Schlüsseltechnologie betraf das Verdoppler - Wolman-Dopplerfrequenzverfahren zur Vermessung der Flugbahn

Der Begriff Verdoppler bezieht sich üblicherweise im Bereich der Funktechnik auf Frequenzverdoppler, um ausgehend von einer leichter erzeugbaren niedrigen Generator/Oszillatorfrequenz eine höhere zu gewinnen.

In dieser Anwendung wird ein 30 MHz Signalstrahl von der abschießenden Stelle an den Flugkörper gesendet. Das dort empfangene Signal wird in der Frequenz auf 60 MHz verdoppelt und wieder an die abschießende Stelle zurückgesendet.

A4 V2 Verdoppler System Ortler

Bild: Skizze/Schema aus [15] aus dem der grundsätzliche Systemaufbau der ELEKTRONISCHEN Steuerung hervorgeht. Zu erkennen auch die weiteren Tarnnamen der im System integrierten Anlagenteile.

Am Empfangsort ergab sich aus der Signallaufzeit bzw. sich daraus ergebenden Schwebung mit rund 600 Hz die zugehörige Geschwindigkeit (1.500m/s) und in Folge das Brennschlußkommando.

Bild: Skizze/Schema aus [15] zeigt eine Prüfanordnung für den Ortler mit Oszillografen.

Dieses wurde wiederum auf UKW Frequenzen um 50 MHz ausgestrahlt, jedoch um Störungen (Jamming) durch den Gegner zu vermeiden, mit Tonfolgen als Kodierung versehen die eine vorzeitige Auslösung verhindern sollten.


 

Wie sahen diese Geräte nun aus:

Die Schaltungen finden sich u.a. im cdvandt.org Archiv [14] wo zum V2 System Ortler - Papagai auch die Schaltung des Ortler III SEUK 115 (Sendeempfänger UKW 115) abgebildet ist.

Also ein kombinierter UKW Empfänger und Sender (Transceiver)

Bild: [15] führt die Leistung der einzelnen Systemkomponenten an. 100 W für das Verdoppler - Ortler Gerät. [Trenkle] wiederum zeigt die 9 Watt RL12P10 Leistungsröhre zum Teil auch in Parallel oder Gegentaktschaltung auf einem Modul. Dies macht fraglich ob nun von der Leistungsaufnahme oder der HF Leistungsabgabe die Rede war.

Unfraglich bleibt die Tatsache, wonach die Bodensendegeräte eine höhere Strahlungsleistung abzugeben vermochten (kW Bereich),

Die Namensgebung Papagai ist hier zudem "humorvoll" wirklich passend gewählt, da das System 1:1 das empfangene Signal wieder an den Sender zurückschickt so wie man es von einem Papagai auf Gehörlautebene wohl kennt.

Trenkle führt weiters die Frequenzen

Ortler II - SEUK 112 mit 45,5/91 MHz in der Vorserie an*,

Ortler IIb - SEUK 112b mit um die 21,5/43 MHz, sowie

Ortler III - SEUK 115 mit um die 30/60 MHz an.

* zu 45 MHz passt die Information, dass das Britische Fernsehen seit 1936 mit seinem 45 MHz Sender in London begann. Die wiederum auf diese Technik beruhende Radarentwicklung in GB aufgrund der Verwendung der HF Komponenten auf 45 MHz arbeitete, was nebst sonstigen Gründen einen Betrieb des Fernsehsenders in Kriegszeiten nicht zuließ.

 

Bild: Ein Verdoppler, Type unbekannt aus dem Allierten Report. Zur Verfügung gestellt durch cdvandt.org, O. Bauer

Zugehörige Werkszeichnungen zum Verdoppler 2 - Ortler 2 aus 01.02.1944 - 18.01.1945 im Maßstab 1:5 von M&S finden sich online im digipeer Archiv [15].

Damit endet die Darstellung dieses EINEN Details, fachlich gelöst wahlweise elektromechanisch und/oder elektronisch an der A4 an dem sehr viele Unternehmen mitgewirkt haben.  

Inwieweit dabei alle 600 Mitarbeiter am Standort Wien 14, oder auch an weiteren Fertigungsstandorten, Verlagerungsstandorten sowie Test- und Versuchsgeländen tätig waren geht aus den bisher untersuchten Aufstellungen nicht hervor.


Das Ende des 2. Weltkriegs:

Der 24 seitige BIOS Report 248 (British Intelligence Objectives Subcommittee) zu "The Radio Valve and Lamp Industry in Vienna" fand bei M&S mit Stand 15. November 1945 folgenden Zustand vor:

BIOS Report 248 zu JEE Jammer

Bild: Auszug aus dem BIOS Report X

Demzufolge fertigte man spezielle HF Kondensatoren für den "Gee Jammer - Feuerzunge". Noch vorhandenes Restmaterial wurde mit 40 Personen bearbeitet. Während des Krieges waren es 600.

Die etwas ungenaue englische Bezeichnung und noch mehr die zwangsläufig zu allgemeine Übersetzung bedarf einer Korrektur: "Gee Jammer" und "FeuerzAnge" sind Tarnnamen bzw. Alliertenbezeichnungen.

Nach Feuerhilfe, Feuerball (vergleiche mit späteren James Bond Filmen) Feuerechse, Feuerberg, Feuerburg, Feuermolch, Feuerwurm, Feuerzauber, Feuerstein, Feuerhund, folgte FEUERZANGE, eine von Siemens hergestellte Ausrüstung gegen allierte Navigationssysteme.

Die Anlage lief im Frequenzbereich 43 bis 75 MHz (43-52 MHz) mit bis zu 1.000 kW Impulsstörleistung was wiederum zu den Ortler Frequenzspektren passte [17].

GEE (stehend für Grid - Gitternetz) bezog sich lt. [Trenkle 18/Wikipedia] auf das von den Briten verwendete Impulsnavigationsverfahren mit dem zielgerichtet Flugzeuge in auch gegnerisches Gebiet geleitet werden konnten.

Ein Teil der geplanten Anlagen für die Störung dieser GEE Anlagen, in Folge eben GEE-Jammer also Störer bezeichnet, beruhte auf oszillierenden Frequenzen, die mit einem rotierenden Drehkondensator realisiert wurden [18/S91].

Die erforderliche Art und Beschaffenheit die dieser Drehkondensator bedurfte, läßt ihn in eine qualitativ hochwertig präzisionsmechanische Fertigung passen.

Fakt ist, wonach der BIOS Report hier nur die Mitwirkung an defensiven militärischen Systemen anführt. Die Auftragslose für die u.a. Ortler Systemlieferungen zur A4 scheinen hier nicht angeführt bzw. genannt. 

 


Der Neuanfang nach 1945:

Es folgten erste Beschäftigungen in der Nachkriegszeit die uns einmal mehr die Zustände wie auch Umstände näherbringen unter denen damals gewirtschaftet werden musste. Szenen aus dem Film "Der dritte Mann" lassen dabei grüßen:

So wurde in "Neues Österreich" vom 5. Juli 1945 inseriert:

Bombenbeschädigte Maschinen werden repariert oder angekauft von Medek & Schörner, W|en‚ XIV.‚ Kuefsteingasse 32,

Der "Wiener Kurier" vom 26. Oktober 1945 (In unserem Wissen, wonach Zigaretten nebst normaler Handelsware auch die damalige inoffizielle Schwarzmarktwährung waren) führt im Inseratenteil an:

Zigarettenhülsenmaschinen, auch reparaturbedürftige, werden gekauft. Zuschriften an Medek & Schörner. Wien XIV, Kuefsteingasse 32.

1948 finden wir parallel zu den Radiomodellen die zum Teil über die Rotpunkt-Verkaufsstelle offeriert werden gleich darunter nachgeschaltet die Anzeige:

Weihnachtsverkauf! Elektrische Bügeleisen 48 S, elektrische Gasanzünder 20 S, elektrische Kochplatten 30 S, Heizspirale, 220 V, 2,50 S, direkt ab Fabrik Medek & Schörner, XIV., Kuefsteingasse 32.

Damit haben wir eine Parallele zu den "gestandenen" Wiener Radiofirmen wie Ingelen, die sich ebenso in jenen Tagen um 1945 notgedrungen mit der Fertigung von Heizplatten und anderen jedoch gefragten Nebenprodukten befassten [7].

 


Die Radiomodelle von MS Rotpunkt

Auch hier führe ich die Werbungen an, die in den verschiedensten Zeitungen um 1947/48 direkt unter dem Herstellernamen, aber auch unter "Rotpunkt Verkaufsstellen" geschaltet waren:

Eine chronologische Darstellung:

Eine, möglicherweise war es die einzige, dieser Rotpunkt-Radio-Verkaufsstellen, auch Rotpunkt-Super-Verkaufsstellen genannt war in der Friedrichstraße 8, Wien I beheimatet und wird in Werbeschaltungen mehrfach angeführt.

Der genaue damit in Verbindung stehende Zusammenhang ist noch zu erforschen.

         
         
  1947/48 Der als erhaltenes Echtgerät nachgewiesene U 448, der Type nach eben ein U - Universalnetzempfänger mit 4 Röhren der Saison 1948. Siehe oben!  
"Die Weltpresse" vom 17. Juli 1948 führt ein Inserat der Rotpunkt Verkaufsstelle Für einen Rotpunkt-Allstrom-4 Röhren Super an (5 Röhren gesamt) was auf obiges Modell hindeutet    
"Die Österreichische Volksstimme" v. 8. August 1948 führt ein Inserat der Rotpunkt Verkaufsstelle Allstrom-Vierröhrenneuheit. Jedoch nicht als direktes Rotpunkt Radio angeführt!    
"Die Weltpresse" vom 27. September 1948 führt ein Inserat der Rotpunkt Verkaufsstelle 5 Röhrengerät um öS 1.280,-    
  "Wiener Kurier" und "Die Weltpresse" vom 30. Oktober 1948 führt die Werbeschaltung:

Rotpunkt-Allstrom-Super, kaufen Sie am billigsten in der Fabrik. Firma Medek & Schorner, XIV, Kuefsteingasse 32.

Tel. A 3l-4-93.

   
"Österreichische Volksstimme" vom 31. Oktober 1948 mit Direktwerbeschaltung von MS Werbung für den (einen) Allstromsuper    
  "Neues Österreich" vom 7. November 1948 Rotpunkt-Allstromsuper kaufen Sie am billigsten direkt in der Fabrik Medek & Schörner, XIV., Kuefsteingasse 32, Tel. Ä 31-4-93.    
"Neues Österreich" vom 3. Dezember 1948 Zwar eine Anzeige als Rotpunkt Verkaufsstelle, jedoch kein direktes Angebot eines Rotpunkt Empfängers    
  1949 verliert sich Radiotechnisch, besser müsste man sagen Elektronisch-Technisch gesehen die bisherige Spur mit einer letzten Anzeige in den "Vorarlberger Nachrichten" vom 14. November 1949: Ärzte und Krankenhäuser haben jetzt die Möglichkeit, prompt den wirklich gediegen u. schön ausgeführten Elektrokardiographen der Marke „Medek & Schörner" zu kaufen. Es ist dies ein Koffergerät mit eingebauten Batterien und kann leicht bei Krankenbesuchen zum Patienten mitgenommen werden. Der Preis beträgt öS 6.500,- . Vorführungen u. fachmännische Beratung, sowie Verkauf bei Fa. Dr. Ing. H. Berger, Innsbruck. Heilig-Geist-Str. Nr. 10. Stäckl. 234 N.    

Zumindest die bisher greifbaren Quellen lassen somit für den Rundfunk-/Funktechnischen/Elektronischtechnischen Bereich die Aktivitäten mit 1949 enden.

Wir werden sehen, inwieweit weitere Geräte und Modelle noch auftauchen.

 


Verwendete Quellen und Verweise (Auszugsweise)

  1. Willhaben Angebot vom 21.8.2022; (nicht mehr Online)
  2. SM Skalen - Skarits Matthias - siehe Beitrag zum "Notradio" des Autors
  3. Recherchen bei ANNO, der Öst. Nationalbibliothek im August 2022
  4. Website von Medek & Schörner; https://www.medek.at/, abgerufen am 23.8.2022
  5. 31.12.1948 Berichte und Informationen des Öster. Forschungsinstitutes, S.9, Die strittigen Fragen unserer Radioindustrie,
  6. Buch: German Secret Weapons of the Second World War: The Missiles, Rockets ...By Ian V. Hogg; Google Books, Lesung am 24.8.2022
  7. BIOS Report 248 zu "The Radio Valve and Lamp Industry in Vienna"; bei cdvandt.org, abgerufen am 24.8.2022

  8. https://www.deutsche-digitale-bibliothek.de/item/UPIPGRAMZWGSZD7GISR47C7IO5NTUF7G zu System Ortler; abgerufen am 24.8.2022

  9. http://www.foerderverein-peenemuende.de/infoblatt0313/inbl0313.htm; zu System Ortler; abgerufen am 24.8.2022

  10. https://www.nonstopsystems.com/radio/hellschreiber-tubes.htm; zu System Ortler; abgerufen am 24.8.2022

  11. https://data.tmw.at/object/597884 zu Gyromechanischer Brennschlussgeber der Rakete Aggregat 4 (V2) Inventarnummer: 99957; abgerufen am 24.8.2022

  12. Buch: Fritz Trenkle, Die deutschen Funklenkverfahren bis 1945; Seiten 125ff; 

  13. http://www.geheimprojekte.at/bl_wien.html; zu A4 Programm; abgerufen am 24.8.2022

  14. https://www.cdvandt.org/v2-ortler-papgai.htm; abgerufen am 24.8.2022

  15. http://www.digipeer.de/index.php?media=DMA_FA_014_19903&size=2; abgerufen am 24.8.2022

  16. http://www.v2rocket.com/start/chapters/air-ministry-pow-report-rocket.pdf abgerufen am 24.8.2022

  17. http://www.gyges.dk/jamming_service%20GEE.htm abgerufen am 24.8.2022

  18. Buch: Fritz Trenkle, Die deutschen Funkstörverfahren bis 1945;

  19.  Wienbibliothek (Online) Lehmann's Adressbücher 1929 bis 1942; abgerufen am 25.8.2022

  20. (Online) Telephonbuch Wien 1938

  21. https://www.bundesarchiv.de/findbuecher/rlg_findm/findb/R8121-32745.xml; abgerufen am 25.8.2022

  22. The Market for Automatic Vending Machines in Austria: A BDSA Export; S.9, Google Book abgerufen am 25.8.2022

  23. Österreichisches Patent AT000000135780B für einen >Selbstkassierer< von 1932; depatisnet.dpma.de

  24. Österreichisches Patent AT000000120352B für einen >Druckknopfschalter< von 1929; depatisnet.dpma.de

  25. Österreichisches Patent AT000000142918B für einen >Libellenaufsatz< für Minenwerfer und Geschütze, von Ing. Friedrich Moro und Gustav Schörner Wien; v. 6.10.1934; Ing. F. Moro war lt. Lehmann 1934 Oberst (des Bundesheeres), betraut als Vorstand der Geräteabteilung; depatisnet.dpma.de

  26.  


 

Lesetips:

  1. Ein Selbstbau Notradio der Stunde Null (+Thema SM Skalen)
  2. Der IRC Internationale Radioclub und seine Mitglieder
  3. HORA Radio - Ein bisher fast unbekannter Wiener Radiohersteller

 

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Letzte Überarbeitung: 02.09.22